BJF-Newsletter zur Kinder- und Jugendfilmarbeit

BJF-Newsletter zur Kinder- und Jugendfilmarbeit - 19.6.2018

BJF-Infos zur Kinder- und Jugendfilmarbeit

Hallo Filmfreunde!

In unserem Newsletter informieren wir über aktuelle Veranstaltungen und Projekte des BJF, neue Filme in der BJF-Clubfilmothek und präsentieren außerdem weitere interessante und hilfreiche Informationen aus dem Bereich Jugend und Film.


Inhalt:

"Movies in Motion": nächste Antragsfrist am 30. Juni

Herzliche Einladung zum Kurzfilmabend der 53. Werkstatt der Jungen Filmszene

Neu in der Clubfilmothek: "Paddington 2"

Stadtteilentdeckung mit Brickfilmen, Mitgestaltung von Kinderfilmfesten und vieles mehr

Bundesweites Casting für "Mein Lotta-Leben"

Aktuelle Filme für die Bildungsarbeit zum Thema Flucht, Migration, Integration

Erfolgsroman „Eine Hand voller Sterne“ kommt auf die große Leinwand

Ausschreibung "Dieter Baacke Preis"

Medienfachtag „Voll die Realität“ – Dokumentarfilm im Unterricht

BJF-Jahrestagung 2018: Kulturelle Filmarbeit erfolgreich gestalten



"Movies in Motion": nächste Antragsfrist am 30. Juni

Jetzt Anträge einreichen: bis 30. Juni 2018 für Projekte, die ab 1. September starten.

Alle nötigen Informationen finden sich im "Movies in Motion"-Blog: Im Bereich "Mitmachen" steht alles, was man wissen muss, um Fördermittel für lokale Projekte zu beantragen.

Die Antragstellung erfolgt über das Online-Antragssystem des BMBF: http://kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de/
Dort sind ebenfalls Informationen und Dokumente zur Antragstellung zu finden.

Der nächste Stichtag ist der 30. September 2018 für Projekte, die ab 1. Januar 2019 oder später starten wollen.

Über weitere Fristen informieren wir Sie gerne über unseren E-Mail-Verteiler, in den Sie sich mit einer Mail an moviesinmotion@bjf.info eintragen lassen können.
moviesinmotion.bjf.info/
15.6.18

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Herzliche Einladung zum Kurzfilmabend der 53. Werkstatt der Jungen Filmszene

Am Samstag, 19. Mai, 20 Uhr, lädt die Junge Filmszene im BJF zu einem Kurzfilmabend in die Caligari Filmbühne in Wiesbaden ein. Die Regisseur*innen werden anwesend sein.

Das vielfältige Programm mit sieben Filmen reicht vom Coming-of-Age-Drama über eine Satire, einem Animationsfilm bis hin zum Dokumentarfilm. Mit dabei ist auch der Wiesbadener Kurzspielfilm „Ich muss mal“ von Moritz Richter, der bei dem Ideen- und Kurzfilmwettbewerb „filmreif“ des Medienzentrums Wiesbaden entstand. Für viele der jungen Nachwuchsfilmer bietet der Filmabend im Caligari als Höhepunkt des Filmfestivals die Möglichkeit, ihre Werke erstmals vor einem öffentlichen Publikum in festlichem Rahmen vorzustellen.

Die Werkstatt der Jungen Filmszene ist das älteste Nachwuchsfilmfest Deutschlands. Es findet vom 18. bis 21. Mai in Wiesbaden statt.

Eintrittskarten zum Kurzfilmprogramm im Caligari zu 7 Euro, ermäßigt 6 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

Weitere Informationen und das gesamte Programm zur Werkstatt der Jungen Filmszene:
werkstatt.jungefilmszene.de/
17.5.18

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Neu in der Clubfilmothek: "Paddington 2"

Im Verleih und als Kauf-DVD mit nichtgewerblichen Vorführlizenzen ist bei uns ab sofort auch der zweite Kinofilm mit dem liebenswerten und tollpatschigen Bären Paddington erhältlich.

"Paddington 2" ist sogar noch "poetischer und ausgereifter als sein Vorgänger, und so lustig, dass er die Zuschauer zu Lachsalven- und Tränen treibt."
(FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung)

Wir empfehlen diesen Film ab 8 Jahren.
clubfilmothek.bjf.info/filme.htm?id=2930616&krit=n
17.5.18

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Stadtteilentdeckung mit Brickfilmen, Mitgestaltung von Kinderfilmfesten und vieles mehr

Die ersten neuen "Movies in Motion"-Projekte sind gestartet, die aktuelle Auswahl läuft und wir freuen uns bereits auf die nächsten spannenden Projektanträge. Bis zum 30. Juni 2018 können Vorschläge eingereicht werden für Projekte, die ab 1. September 2018 starten wollen.
moviesinmotion.bjf.info
17.5.18

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Bundesweites Casting für "Mein Lotta-Leben"

Es ist soweit! Das "Lotta Leben" wird endlich verfilmt und deutschlandweit werden Darsteller gesucht!

Wer kennt und liebt die Bücher, spielt gerne Theater, ist gut in der Schule und hat Lust, bei diesem Film mitzumachen?

Gesucht werden motivierte, neugierige Kinder, die noch nicht viel oder gar keine Filmerfahrung haben. Gedreht wird im September und Oktober 2018.

Folgende Rollen müssen besetzt werden:
Lotta, ca. 10 Jahre
Cheyenne, ca. 10-11 Jahre
Paul, ca. 10-11 Jahre
Berenike, ca. 10-11 Jahre
die drei Glamour-/Lämmer-Girls (Emma, Hannah und Liv-Grete), ca. 10-11 Jahre
die vier Rocker (Maurice, Finn, Timo und Benni), ca. 10-11 Jahre
Jakob und Simon, ca. 8 Jahre und eineiige Zwillinge

Wenn Eure Eltern einverstanden sind, und Ihr glaubt, Ihr seid für eine dieser Rollen perfekt, dann macht ein kleines Video (max. 2 Minuten), erzählt, wer Ihr seid, wen Ihr gerne spielen würdet, eine lustige Geschichte aus Eurem Leben und warum Ihr glaubt, dass Ihr die Richtigen seid. Außerdem werden zwei aktuelle Fotos (Portrait und Ganzkörper) von Euch benötigt. Die Castings werden voraussichtlich in Köln, München, Berlin und Hamburg stattfinden. Schreibt einfach eine kurze Email an casting@lieblingsfilm.biz und Ihr erhaltet direkt die Information, wo Ihr Eure Videos und Fotos hochladen könnt. Der Einsendeschluss ist der 31. Mai 2018!

Bitte habt etwas Geduld, es wird eine Weile dauern, alle Bewerbungen zu bearbeiten.

Und: Ihr müsst bereit sein, Euch die Haare schneiden zu lassen!
16.5.18

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Aktuelle Filme für die Bildungsarbeit zum Thema Flucht, Migration, Integration

3. SchulKinoWochen Fachtag: Bendestorf 19. Juni 2018

Kriege, Flucht, Asyl und Migration - Präsentationen und Empfehlungen aktueller Projekte, von Filmen und Medien für die Schule, außerschulische Jugendarbeit und Politische Bildung. Es wird ein Überblick über die Verfügbarkeit von Unterrichtsmaterialien und weiteren Materialien zur Bildungsarbeit gegeben. Die Filmschaffenden, Projektmitarbeiter*innen und weitere Gäste können direkt angesprochen werden, wie und zu welchen Konditionen ihre Filme und medialen Projekte zur Verfügung stehen.

Die ganztägige Veranstaltung richtet sich sowohl an Schule als auch an außerschulische Bildungsarbeit, an Lehrkräfte, an in der Weiterbildung und politischer Bildung Tätige sowie Studierende.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
www.schulkinowochen-nds.de/content/69-fachtag-flucht-und-migration
15.5.18

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Erfolgsroman „Eine Hand voller Sterne“ kommt auf die große Leinwand

Der Inhalt von Rafik Schamis Roman „Eine Hand voller Sterne“ ist aktueller denn je. Er erzählt die Geschichte des Bäckerjungen Sami, der Ende der 60er Jahre in den engen Altstadtgassen von Damaskus aufwächst. Samis großer Wunsch ist es, Schriftsteller zu werden – in einem Land, dessen totalitäres Regime jeden Ansatz von freier Meinungsäußerung mit Gefängnis und Folter beantwortet. Als sein Vater ohne Grund vom Regime verhaftet und gefoltert wird, erkennt Sami, dass er sein Schreibtalent für etwas Wichtigeres einsetzen muss: Mit seinen Freunden Mahmud und Habib veröffentlicht er eine Untergrundzeitung, die Sockenzeitung - und bringt schnell die Geheimpolizei gegen sich auf.

Der Roman „Eine Hand voller Sterne“ wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, ist in rund 20 Sprachen übersetzt und wird in knapp 40 Ländern verkauft. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er zudem Schulliteratur. Der Regisseur und Drehbuchautor Michael Schäfer sowie der Produzent Marco Gilles und ihr Team stellen sich nun der Aufgabe den Roman zu verfilmen. Bei der internationalen Koproduktion geht es nicht nur um einen Kinofilm, sondern um ein Projekt von gesellschaftlicher und politischer Strahlkraft. Themen wie Presse- und Meinungsfreiheit, die Rolle der Frau, das Zusammenleben der Religionen und gesellschaftliche wie politische Missstände werden in der Geschichte auf poetische und universelle Art und Weise erzählt. Somit ist „Eine Hand voller Sterne“ nicht nur die berührende Geschichte eines Jungen, der für Gerechtigkeit kämpft, sondern ist auch ein Aufruf für Humanismus und Humanität.

Zum weltweiten Tag der Pressefreiheit starteten Michael Schäfer, Marco Gilles und ihr Team am 3. Mai 2018 eine Crowdfunding Kampagne zur Teilfinanzierung der Verfilmung. Unterstützen und Teil des Projektes werden könnt ihr noch bis zum 10. Juni 2018 auf: www.startnext.com/hand-voller-sterne

Wir finden Michaels Projekt spannend und unterstützenswert. Er ist seit vielen Jahren Mitglied im BJF und Begleiter der Jungen Filmszene.
www.startnext.com/hand-voller-sterne
9.5.18

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Ausschreibung "Dieter Baacke Preis"

Noch bis zum 31. Juli können medienpädagogische Projekte für die bundesweite Auszeichnung eingereicht werden.

Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit in Deutschland aus. Ziel ist es, herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden aktiver Medienarbeit zu würdigen und bekannt zu machen, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und damit Mediennutzung und die Ausgestaltung der Medienkompetenz fördern.

Für den Sonderpreis „Kinderrechte in der digitalen Welt“ können vielfältige Projekte der kreativen, kritikfördernden Medienpädagogik eingereicht werden: z.B. dazu, Kindern einen Zugang sowie einen risikoarmen Umgang mit altersgerechten sozialen Netzwerken zu ermöglichen, ihnen einen spielerischen Einstieg in die Aspekte wie Datenschutz und Privatsphäre zu bieten oder Kindern Teilhabe durch Meinungsäußerung und kreativ-künstlerische Umsetzung ihrer Themen in der digitalen Welt zu vermitteln.

Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen mit innovativen, originellen oder mutigen Projekten zur Förderung einer pädagogisch orientierten Medienkompetenz.

Weitere Infos:
www.dieter-baacke-preis.de
8.5.18

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Medienfachtag „Voll die Realität“ – Dokumentarfilm im Unterricht

Filmpädagogischer Fachtag am 29. Juni in Stuttgart

Erstmalig gibt es in der Doku Lounge auf dem SWR Doku Festival unter dem Motto „Voll die Realität“ einen Filmpädagogischen Fachtag für Lehrkräfte. Die Ausdruckskraft des Dokumentarfilms kann im Kino erlebt und der Blick für seine Qualitäten geschärft werden. Mit Fachvorträgen und kurzen Praxisberichten wird aufgezeigt, wie dieses Potenzial für den Unterricht eingesetzt werden kann.

Datum: Freitag, 29. Juni 2018, 10:00 bis 17:00 Uhr

Ort: Metropol-Kino, Stuttgart (Vormittag) und Doku Lounge im Haus der Katholischen Kirche, Stuttgart (Nachmittag)

Zielgruppe: Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, Lehramtsstudierende, Medienpädagog*innen, Filmbildner*innen

Die Teilnahme ist nach Voranmeldung kostenfrei.

Veranstaltet wird der Medienfachtag vom SWR, der LFK, der MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Kooperationspartner sind das Evangelische Medienhaus, das Landesmedientrum Baden-Württemberg, die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, das Haus des Dokumentarfilms und das Stadtmedienzentrum Stuttgart

Mehr Infos zum Programm:
www.swr.de/swr-doku-festival/festival/medienfachtag-am-29-voll-die-realitaet-dokumentarfilm-im-unterricht/-/id=19095208/did=21326732/nid=19095208/ch3487/index.html
26.4.18

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BJF-Jahrestagung 2018: Kulturelle Filmarbeit erfolgreich gestalten

Zusammen mit der FBW-Jugendjury aus Oberhausen präsentierte Regisseur Alain Gsponer seinen Film

Aktuelle Kinder- und Jugendfilme, Präsentationen und Referate, Workshops und der Austausch von Erfahrungen, wie sich kulturelle Filmarbeit im digitalen Zeitalter erfolgreich gestalten lässt, standen auf dem Programm der Jahrestagung des BJF, die vom 20. bis 22. April 2018 in Wiesbaden-Naurod stattfand.

Die Tagung richtete sich gleichermaßen an Fachkräfe der Jugend- und Kulturarbeit, Lehrer*innen und filminteressierte Jugendliche.
In einem Impulsreferat machte Prof. Dr. Horst Niesyto deutlich, dass sich in den vergangenen 30 Jahren in der nichtgewerblichen Filmarbeit keineswegs alles verändert hat, durch die Digitalisierung aber neue Herausforderungen hinzugekommen sind wie etwa der Schutz der eigenen Rechte im Internet. Das seinerzeit noch geforderte Aktivieren produktiver Formen der Filmarbeit, in denen Jugendliche ihre eigenen Filme herstellen, wichtige Erfahrungen machen und Erfolgserlebnisse sammeln können, ist inzwischen fast schon zum „Normalfall“ geworden. Unverändert von großer Bedeutung bleibt allerdings die rezeptive Filmarbeit mit einem wahrnehmungs- und subjektorientierten Ansatz, bei der junge Menschen an Filme herangeführt werden und sich mit ihnen aktiv und kommunikativ auseinandersetzen, je nach Alter eher spielerisch-kreativ oder sprachlich. Soziokulturelle Bezüge und direkte Partizipation, etwa in der Einbindung der Jugendlichen bereits bei der Filmauswahl, sollten heute selbstverständlich sein. Im Unterschied zu vielen Produkten der kommerziell ausgerichteten Filmindustrie machten die Mitglieder des BJF die Erfahrung, dass das junge Publikum auch Filme mit ernsten Themen sehen will, vorausgesetzt, sie haben mit der Lebensrealität von Jugendlichen zu tun, sind aus ihrer Perspektive erzählt und stellen nach Möglichkeit auch Handlungsentwürfe bereit.

Der BJF hat frühzeitig die Weichen gestellt, um den alten und neuen Herausforderungen gewachsen zu sein, etwa mit der Clubfilmothek, die neben Filmen zu den besonders gewünschten Themen über aktuelle Familienmodelle, Selbsterfahrung, Religion und (geschlechtliche) Identität verstärkt auch Kurzfilme mit niederschwelligen Zugängen und für junge Menschen mit Migrationshintergrund im Angebot hat. Mit erweiterten Lizenzen, dem auf der Tagung als Beta-Version vorgestellten neuen BJF-Online-Filmportal sowie überarbeiteten Verleihkonditionen auf einer sicheren Rechtsgrundlage wurden wesentliche Ausgangsbedingungen für eine erfolgreiche Filmarbeit geschaffen. In mehreren Workshops stellten die eingeladenen Jugendlichen partizipative Projekte vor und entwickelten einen Filmkritik-Kanal auf YouTube.

Angesichts all dieser Aktivitäten und Zukunftsperspektiven fanden es die einzelnen Landesverbände in der anschließenden Mitgliederversammlung mehr als verwunderlich, dass die dringend benötigten Zuschüsse aus dem Kinder- und Jugendplan (KJP) in den vergangenen 20 (!) Jahren nicht angepasst und erhöht wurden, was de facto einer deutlichen Reduzierung gleichkommt. Es scheint fast so, als hätte sich weder auf der überregionalen noch auf der kommunalen Ebene bereits die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Herausforderungen des digitalen Zeitalters mit dem Ausbau der digitalen Netze allein nicht zu meistern sind. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ist es dringend erforderlich, sie jenseits der weiteren Kommerzialisierung der Mediennutzung und des „Datenkapitalismus“ (Niesyto) an einen sinnhaften Umgang mit den digitalen Medien heranzuführen. Und dazu gehören zweifellos auch der Umgang mit bewegten Bildern und die filmkulturelle Bildungsarbeit.

Die ausführliche Dokumentation der Jahrestagung erscheint bald in der nächsten Ausgabe der Mitgliederzeitschrift BJF-Magazins und unter
www.bjf.info/veranstaltungen/jahrestagung
25.4.18

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Dies ist ein Service des BJF!

Bundesverband Jugend und Film e.V.
Fahrgasse 89
60311 Frankfurt am Main
Tel: 069-631 27 23
Mail: mail@BJF.info
Web: www.BJF.info


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