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News
Bundesverband Jugend und Film e.V.

Kongress "Vision Kino 21" stärkt analoge und digitale Filmbildung


25.3.21

„Die Zukunft des Kinos und der Filmbildung – nicht mehr, aber auch nicht weniger – soll auf dem bundesweit wichtigsten Kongress für Filmbildung verhandelt werden. Vision Kino 21 will sowohl physisch als auch digital Räume schaffen, um in einen Austausch zu treten und konkrete Ideen zu entwickeln. Kinder und Jugendliche sollen – das ist unser Ziel – Kino, Kunst und Filmbildung als ein attraktives Vermittlungsangebot im schulischen und außerschulischen Kontext begreifen“, so Leopold Grün, Geschäftsführer von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz.

Die 8. Ausgabe des Kongresses findet am 9. und 10. Juni in Erfurt statt – und digital im Netz. Die Präsenzveranstaltungen berücksichtigen pandemiebedingte Limitierungen von Teilnehmenden, über Online-Formate wird die Reichweite vergrößert. Vision Kino 21 läuft erstmals parallel zum Deutschen Kinder Medien Festival Goldener Spatz (6. bis 12. Juni in Erfurt und Gera). Die Kongressvorbereitungen sind geprägt von der Hoffnung auf die Rückkehr in die Kinosäle.

„Durch die Kooperation mit dem Goldenen Spatz wird Erfurt in der Kongress- und Festivalwoche zu einem einzigartigen Anlaufpunkt der Kindermedienbranche und der Filmbildungsinteressierten. Unser gemeinsames Ziel ist es, Austausch und Gespräche – natürlich unter Berücksichtigung der Pandemiebedingungen – wiederzubeleben und zu fördern. Das digitale Kongressprogramm wird eine gleichwertige Teilnahme ermöglichen“, so Leopold Grün.

Die bundesweit bedeutendste Konferenz zur Filmbildung wird von Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen, am Mittwoch, 9. Juni, eröffnet. Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, moderiert das Panel „Populismus und rechte Agitation – Positionsfindungen innerhalb der Filmbildung“. Im analogen Table Talk „Kino, jetzt erst recht!” am Donnerstag, 10. Juni, wird eine mögliche Vision einer Zukunft des Kinos für die Filmbildung entwickelt. Mit der Konstruktion von Geschlechterrollen im Film setzt sich der Workshop „Editing Gender“ auseinander und in der Gesprächsrunde „Film unterrichten – aber mit welchen Kompetenzen?“ sollen Fragen der Filmbildung von Lehrer*innen diskutiert werden, um einige wesentliche Bestandteile des ersten Tages des Kongressprogramms zu benennen.

Zu den hybriden Formaten des Kongresses gehört das Abschlusspanel „Rück- und Vorblende: Filmschaffende im Gespräch über prägende Filme für die Bildung und aktuelle Projekte“, das via Live-Stream öffentlich zugänglich gemacht wird.

Im digitalen Raum spricht Oscarpreisträgerin Caroline Link mit Mitgliedern der FBW-Jugendfilmjury über die Frage, was für sie eine gut erzählte Geschichte eines Kinderfilms ausmacht. Weitere digitale Workshopangebote des Kongresses wie „Interkulturell, selbstreflexiv und diversitätsorientiert – Filmbildung für alle” greifen aktuelle politische Themen auf und stärken Netzwerke für Filmbildung – auch auf europäischer Ebene. Ebenfalls im digitalen Programm fragt das „WorldCafé“, was Netzwerke für die Filmbildung leisten können. Materialien und Methoden der Filmbildung im digitalen Zeitalter stehen im Mittelpunkt eines Online-Workshops, der in Kooperation mit Film+Schule NRW veranstaltet wird.

Das Programm von Vision Kino 21 richtet sich an Filmvermittler*innen, Lehrkräfte, Kinobetreiber*innen, Filmemacher*innen, Jugendliche, und alle, die an Film- und Medienbildung interessiert sind. Alle Programmpunkte stehen online:

www.visionkino.de/kongress/kongress-2021/

Einzelne Projekte des BJF werden gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend