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Cinemanya
Bundesverband Jugend und Film e.V.

Cinemanya – Filmkoffer für geflüchtete Kinder und Jugendliche

 

Goethe-Institut - Bundesverband Jugend und Film

 

Das Goethe-Institut stellt ca. 15 Koffer mit Filmen für Vorführungen mit geflüchteten Kindern und Jugend­lichen zur Verfügung. In den Koffern befinden sich 18 deutsche Spielfilme mit arabischen und deutschen Untertiteln/Sprachfassungen sowie zwei non­verbale Kurzfilmprogramme. Die Auswahl wurde von Michael Harbauer, dem Leiter des Internatio­nalen Filmfestivals für Kinder und junges Publikum „Schlin­gel“ kuratiert. Zu den Filmen gibt es ein Begleithandbuch mit Hinweisen zur medienpädago­gi­schen Nutzung der Filme.

Cinemanya Kofferpaten (Foto: Holger Tepe)
Cinemanya Kofferpat*innen (Foto: Holger Tepe)

 

Die „Filmkofferpat*innen“

Baden-Württemberg
Johanna Metzler, Kommunales Kino Freiburg
Johanna.Metzler(at)koki-freiburg.de
ab 1.8.2016:
Jörg Eckstein, Kinomobil Baden-Württemberg e.V., Stuttgart
projekte(at)kinomobil-bw.de

Bayern
Nordbayern/Franken: Franz Klaus (Medienzentrum Forchheim)
klaus(at)mz-fo.de

Christian Paulitsch, Caritas Passau
info(at)psychologischeapparate.de

Berlin
Jan Rooschüz, Landesverband Kinder- & Jugendfilm Berlin e.V.
info(at)kijufi.de

Birgit Murke, LiteraturInitiative Berlin
birgit.murke(at)literaturinitiative.de

Brandenburg
Katharina Riedel, Helga Lubosch, Frank Sputh, Filmverband Brandenburg, Potsdam
cinemanya-brandenburg(at)mail.de

Hamburg
Iris Alimci
Reiner Jodorf
cinemanya-hamburg(at)freenet.de

Hessen
Julia Mehr, Bundesverband Jugend und Film e.V.
j.mehr(at)bjf.info

Mecklenburg-Vorpommern
Michael Wittke, Alte Reederei, Fürstenberg/Havel
info(at)altereederei.de

Niedersachsen
Norbert Mehmke
n.mehmke(at)bjf.info

Nordrhein-Westfalen
Günther Kinstler, Bonn
gkinstler(at)netcologne.de
ab 1.8.16:
Franziska Ferdinand, LVR-Zentrum für Medien und Bildung, Düsseldorf
Franziska.Ferdinand(at)lvr.de

Rheinland-Pfalz
Theresia Dittrich, Mainz
theresia.dittrich(at)gmx.de

Saarland
filmkoffer(at)ankommen-saarland.de

Sachsen
Kristin Vogel, Sächsischer Kinder- und Jugendfilmdienst e.V., Chemnitz
k.vogel(at)kinderfilmdienst.de

Sachsen-Anhalt
Fabian Borghardt, LAG Jugend und Film Sachsen-Anhalt
fabsiche(at)yahoo.de

Schleswig-Holstein
Katharina Krüger, Kiel
krueger(at)jugendundfilm.de

Thüringen
Frank Röhrer, Landesfilmdienst Thüringen
info(at)landesfilmdienst-thueringen.de

 

Einige erste Hinweise für Filmveranstaltungen mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen*

  • Informieren Sie sich so gut wie möglich über die Filme, die Sie zeigen wollen, und über die Menschen, denen Sie diese Filme zeigen wollen.
  • Gerade bei Kindern mit Fluchterfahrung, die aber noch nie im Kino waren, kann völlige Dunkelheit Angst auslösen. Daher empfiehlt es sich, das Publikum darauf hinzuweisen, dass es gleich dunkel wird, und hinten oder seitlich im Saal eine kleine Lampe als Orientierungspunkt leuchten zu lassen.
  • Planen Sie genügend Helfer*innen ein, die bei der Vorführung auf das Publikum achten. Kinder sollten zumindest anfangs möglichst mit Eltern und Geschwistern kommen. Filme sind dazu gemacht, uns spannend zu unterhalten. Bei Menschen, die das nicht gewohnt sind, kann solche Spannung durchaus auch Angst auslösen, besonders bei Kindern, die den Film ohne Familienbegleitung besuchen. Beachten Sie bitte auch, dass manche Kinder oder Jugendliche zwischendurch rausgehen, z. B. weil sie zur Toilette wollen oder aber weil ihnen das ungewohnte Filmerlebnis zu spannend erscheint und sie eine Pause brauchen.

* Wir danken Martina Bock und Atran Youkhana von der Stiftung Wings of Hope Deutschland für ihre Hinweise und Anregungen.

 

Infos zur Stiftung Wings of Hope:

Die Stiftung Wings of Hope wurde Anfang 2003 gegründet. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die psychosoziale Hilfe für Kinder und Jugendliche, die durch Kriege und Gewalt traumatisiert wurden.

Einzelne Projekte des BJF werden gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend