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50 Jahre
Bundesverband Jugend und Film e.V.

1970 bis 2020 – 50 Jahre Bundesverband Jugend und Film

Holger Twele

Holger Twele
Holger Twele


Filmjournalist und Filmpädagoge, für viele Jahre Redakteur des BJF-Verleihkataloges und des BJF-Magazins, Mitglied in der AG Clubfilmothek

Wie bist du zum BJF gekommen? Dein erster Kontakt zum BJF?
Wann genau ich zum BJF gekommen bin, weiß ich nicht mehr. Reinhold kannte ich bereits zuvor von den Grenzlandfilmtagen Selb und für Kinderfilme habe ich mich allerspätestens nach der Geburt meiner Tochter 1984 interessiert.
Aktiv mitgearbeitet habe ich spätestens ab 1993 im Rahmen der Erstellung des neuen Verleihkatalogs, dem noch weitere Kataloge und andere Publikationen folgen sollten, die alle über meine Computer „gegangen“ sind.

Was begeistert dich beim BJF? Was gefällt dir dort besonders?
Das unablässige Engagement für den Kinder- und Jugendfilm und die damit angesprochenen Zielgruppen, die Arbeit mit Gleichgesinnten und die vielen persönlichen Kontakte auf Augenhöhe.

Welches besondere Ereignis/Veranstaltung/Aktion verbindest du mit dem BJF?
Da gibt es einfach zu viele, von den regelmäßigen Jahrestagungen über die Aktivitäten zu „100 Jahre Kino“ bis hin zu den Aktionen und Veranstaltungen im Rahmen von Festivals wie der Berlinale, dem Goldenen Spatz, LUCAS und SCHLINGEL. Nicht zu vergessen die Seminare der LAG Film Bayern und des BJF wie etwa die seit mehr als zehn Jahren mit organisierten Begleitseminare zum Kinderfilmfest München. Und natürlich haben auch die Juryteilnahmen für den BJF im In- und Ausland, insbesondere im Rahmen der FICC, ihren positiven Eindruck hinterlassen.

Was wünschst du dem BJF für die Zukunft?
Wie bisher den Mut zu Wagnissen und Neuerungen, ohne das Alte komplett über Bord zu werfen. Und Standfestigkeit bei den stark veränderten Marktbedingungen, sich nicht dem Mainstream zu beugen und dennoch eine solide finanzielle Basis zu behalten. Damit auch weiterhin Aktionen und Filmankäufe möglich sind, die Qualität und Vielfalt des internationalen Kinder- und Jugendfilms gewährleisten.

Wie nutzt du den BJF?
In jeder erdenklichen Form sowohl passiv als auch aktiv als BJF-Mitarbeiter, als freier Filmjournalist und als Filmpädagoge und nicht zuletzt als Multiplikator. Das bezieht sich auf sämtliche Bereiche und schließt zahlreiche Synergieeffekte mit anderen Institutionen und Projekten ein.

Hast du eine persönliche Bemerkung für eine Veröffentlichung?

Bitte Jederzeit Fortsetzen!

Einzelne Projekte des BJF werden gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend